DANAS: 1:0 vs. OlympiasiegerDamen-EM in Amsterdam, Vorrunde: Deutschland – England 1:0 (1:0)

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DANAS: 1:0 vs. Olympiasieger

Damen-EM in Amsterdam, Vorrunde: Deutschland – England 1:0 (1:0)

20.08.2017 - Die deutschen Damen haben am zweiten Vorrundentag der Europameisterschaft in Amsterdam für einen Paukenschlag gesorgt. Gegen Titelverteidiger und Olympiasieger England gewann das Team von Bundestrainer Jamilon Mülders verdient mit 1:0 (1:0). Das Tor des Tages erzielte die Mannheimerin Cecile Pieper bereits in der 5. Minute. Damit stehen die DANAS vorzeitig im Halbfinale. Ein Punkt am Dienstag gegen Irland reicht nun zum Gruppensieg. (Fotos: worldsportpics.com)

Bundestrainer Jamilon Mülders: „Hoher Respekt vor der Art und Weise, wie die Mädels heute aufgetreten sind. Wir haben England bewusst etwas kommen und in die Tiefe spielen lassen, weil wir in Eins-gegen-Eins eine hohe Qualität haben. Das Konterspiel hat mir erst im dritten und vierten Viertel gut gefallen. Dies war aber noch kein Spiel, wo es um das Ergebnis ging. Die kommen noch. Und ich warne vor dieser Fußballer-Mentalität zu glauben, wenn man Gruppenerster ist, hat man das leichtere Halbfinale und als -zweiter das schwerere. Noch ist überhaupt nichts passiert!“
Janne Müller-Wieland: „Heute waren wir offensiv nochmal deutlich stärker als im Gruppenspiel bei der World League, das wir 0:1 verloren haben. Der Sturm war stark und hinten haben wir sicher gestanden. Langsam waren wir aber auch mal dran gegen die Engländerinnen!“
Torschützin Cecile Pieper: „Bei der World League hatten wir vorn noch nicht so viel Durchschlagskraft. Dran waren wir aber auch da schon, aber England saß da noch am längeren Hebel. Heute wollten wir das Spiel jetzt unbedingt gewinnen.“
Anne Schröder: „Gegen Schottland haben wir auch schon alles gegeben, aber gegen den Olympiasieger legt man irgendwie automatisch nochmal eine andere Einstellung an den Tag. Da wird der Körper allerdings offensiv wie defensiv auch aufs Äußerste beansprucht. Wir dürfen Irland im letzten Gruppenspiel jetzt auf keinen Fall unterschätzen. Die sind genauso physisch stark und athletisch. Das wird wieder ein mega Kampf!“

Die Deutschen begannen ohne Respekt gegen den Olympiasieger und holten gleich nach zwei Minuten die erste Ecke, die aber in der Ausführung leider misslang. Und so ging es weiter. Als Teresa Martin Pelegrina sich ganz frech mit 3D-Dribbling über die rechte Grundlinie durchsetzte, machte Cecile Pieper aus dem Rückraum das 1:0 (5.). In der 10. Minute brannte es erstmals vor dem Tor von Julia Ciupka, was aber gemeinschaftlich geklärt werden konnte.
In der 12. Minute war es Ciupka selbst, die aus kürzester Distanz gegen Danson einen Weltklassereflex zeigte und rettete. Vorn rutschte Naomi Heyn knapp an einer Flanke von Pieper vorbei (13.). Und auch wenn England am Ende des Viertels besser ins Spiel gekommen war, war die Führung für die DANAS absolut nicht unverdient. Leider knickte Naomi Heyn zu Beginn des zweiten Viertels um und verletzte sich am Knie, doch zum Glück konnte die junge Kölnerin später wieder eingreifen.
Nach einem ganz starken Rechtsangriff hatte Charlotte Stapenhorst das 2:0 auf dem Schläger, doch der Rückhandschuss strich knapp über die Latte (18.). England hatte danach etwas mehr vom Spiel, aber die Deutschen standen hinten sehr gut. In der 25. Minute sah Sarah Haycroft Grün, so dass die Deutschen in Überzahl waren. Doch dann sah auch Hanna Granitzki Grün wegen eines Fouls (26.), so dass es sich wieder ausglich. Letztlich ging es mit der knappen Führung für die deutschen Damen auch in die Pause.

Auch in der Anfangsphase der zweiten Hälfte spielte das DHB-Team mutig mit, machte selbst mit Ballverlusten das Leben schwer. In der 34. Minute rettete Ciupka aus kurzer Distanz gegen Danson. Kurz darauf hatte man Glück, als die Olympiasiegerinnen über die rechte Grundlinie durchgekommen waren, aber eine Chance direkt vor Ciupka abgepfiffen wurde. Doch dann hätte vorn das zweite Tor fallen müssen, als ein Rechtsangriff zu Stapenhorst vor Tor gelangte und Welttorhüterin Maddie Hinch den Ball noch so eben um den Pfosten drehte (36.)
Teschke musste dann mit Grün auf die Strafbank (39.). Doch die Unterzahl wurde gut überstanden und auch danach spielte das DHB-Team wieder auf Augenhöhe mit. Und so ging es durchaus verdient auch mit der knappen Führung in die letzte Viertelpause. Und auch danach hatten die Deutschen die erste gute Chance, als ein Schrubber von Mävers noch gerade geblockt wurde (47.). Ciupka musste dann einmal bei einem hohen Ball aufpassen, aber ansonsten waren es die DANAS, die Akzente setzten.
Hinch musste in der 50. Minute in höchster Not klären. Kurz darauf verpasste Mävers vor der Torfrau knapp. Per Videobeweis versuchte Marie Mävers in der 52. Minute die zweite Ecke der Partie zu holen, aber die Bilder gaben keinen Aufschluss. Schröder sah dann Grün wegen Spielverzögerung. England erhöhte daraufhin den Druck, hatte auch eine gute Chance, bei der der Ball aber gut geklärt wurde.
Wieder komplett, hätten die Deutschen den Sack zumachen können, als erst Pelegrina und dann Pieper an Hinch scheiterten. Dann ließ Oldhafer zwei gute Chancen ungenutzt (59.). Mit ablaufender Uhr wollte England noch einmal per Videobeweis Ecke bekommen, aber das Match war vorbei.

Tore:
1:0      Cecile Pieper (5.)
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Ecken:
GER 1 / ENG 0

Schiedsrichterinnen:
Irene Presenqui (ARG) / Alison Keogh (IRL)

 

 

 

 

 

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