DANAS: Turniersieg in Berlin!Four-Nations-Cup Berlin: Sieg über China bringt noch Platz eins im Gesamtklassement

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DANAS: Turniersieg in Berlin nach klarem 3:0

Four-Nations-Cup Berlin: Sieg über China bringt noch Platz eins im Gesamtklassement

18.06.2017 - Für die deutschen Damen endete der Four Nations Cup in Berlin am Sonntag mit dem Turniersieg. Durch ein deutliches und auch in der Höhe verdientes 3:0 (1:0) gegen China schoben sich die DANAS noch im Klassement an den punktgleichen Irinnen vorbei, die zuvor durch ihren 2:1-Sieg über Korea vorübergehend die Spitze übernommen hatten. Die Treffer erzielten vor 1.100 Zuschauern im Hockeystadion Zehlendorf Marie Mävers, Nike Lorenz und Franzisca Hauke. Nike Lorenz wurde zum MVP des Spiels gewählt. Insgesamt erhielt Jana Teschke die Auszeichnung als Spielerin des gesamten Turniers. (Fotos: F. Ebeling)

Bundestrainer Jamilon Mülders: „Die heutige Leistung war eine logische Folge der von uns angekündigten Entwicklung. Wir haben hier auf und vor allem neben dem Platz viel Zeit investiert, um uns zu begegnen und eine Abstimmung miteinander zu entwickeln, um mit gutem Gefühl Richtung Johannesburg zu reisen. Dort geht die Entwicklung noch weiter. Hier war noch nicht alles attraktiv, was wir zeigen konnten, aber gerade die Jungen sind gut mit der Situation – mit dem Erwartungsdruck vor heimischer Kulisse – umgegangen. Jetzt folgen zwei Wochen zuhause mit individuellem Training, Regeneration und dann geht es am 3. Juli nach Südafrika, wo wir am 5. Und 6. Juli noch Trainingsspiele absolvieren werden, bevor es losgeht. Toll, dass der Berliner Hockey-Verband und der DHB uns mit diesem Turnier noch die guten Vorbereitungsmöglichkeiten geschaffen haben.“

Teresa Martin Pelegrina: „Wir hatten uns vorgenommen, uns von Spiel zu Spiel zu steigern, und das hat auch gut geklappt. Für mich persönlich war dies Turnier ungemein wichtig, weil ich Ostern ja erst meine ersten A-Länderspiele gemacht habe. Man muss sich Niveau und Tempo schon gewöhnen. Ich freue mich nun total auf mein erstes großes Weltturnier mit den Damen!“

Lisa Altenburg: „Ich merke meine Fußverletzung eigentlich nicht mehr. Sicher braucht man diese Belastung, um zu wissen, dass alles stabil ist, denn simulieren lässt sich das nicht wirklich. Ich freue mich auf das Turnier jetzt mit den Mädels. Natürlich bin ich jetzt in einer anderen Rolle als Ältere im Team. Aber da kommen so talentierte und gute Spielerinnen jetzt nach, dass ich guter Dinge bin. Man muss die sicherlich jetzt ab und an nochmal aufwecken und motivieren, dass sie sich trauen, auch bei uns voll mitzuziehen, denn wir kommen als Team immer eher über das Kollektiv als über Einzelspielerinnen, so dass es durchaus auch auf die Youngster ankommt.“

Die Chinesinnen, die ebenso wie die Deutschen mit einem Sieg Turniersieger werden konnten, begannen mit Druck und setzten den deutschen Aufbau stark unter Druck. Die standen aber gut und konnten selbst in der fünften Minute den ersten guten Konter setzen, der aber nichts einbrachte. Charlotte Stapenhorst hatte in der 8. Minute per Rückhandschuss die erste Großchance der Partie, die Dongxiao Li im Tor der Chinesen aber stark aus dem unteren linken Eck fischte.

Die Mülders-Schützlinge konnten sich nun immer häufiger gut befreien und pressten gegen. Altenburg prüfte Li in der 13. Minute mit zentralem Vorhandschuss, bekam aber noch nicht das volle Gewicht in den Schlag. Am Ende des ersten Viertels hatte das DHB-Team das Spiel gut im Griff und hätte auch schon führen können. China war besser gestartet, aber hatte noch keinen Schuss direkt aufs Tor von Lisa Schneider gebracht.

Die Deutschen begannen auch das zweite Viertel mit Druck und spielerischem Übergewicht. China zum Teil im eigenen Viertel eingeschnürt. Mieketine Hayn, die für die noch angeschlagene Cecile Pieper spielte, vergab eine gute Chance in der 21. Minute, als sie den Ball im Kreis nicht voll traf. Ein schneller Rechtsangriff über die aufgerückte Janne Müller-Wieland brachte schließlich das inzwischen verdiente 1:0, als Marie Mävers ihren Pass in den Rückraum hoch ins Tor beförderte (25.). China hatte kurz darauf die Chance zum Ausgleich, doch der Treffer wurde nicht anerkannt wegen eines Stürmerfouls vor Tor.

Auf der anderen Seite rutschte eine Flanke von Altenburg unberührt ins Tor. Dann rettete Li in höchster Not gegen Camille Nobis, die rechts frei vor ihr auftauchte, aber den Lupfer nicht an der Torfrau vorbeibrachte (29.). Es blieb bei der Führung zur Pause, die so den Turniersieg bedeutet hätte.

In der Halbzeitpause ehrte Jürgen Häner, der Präsident des Berliner Hockey-Verbandes, die Berliner Olympia-Schiedsrichterin Michelle Meister für ihren Einsatz in Rio mit der Goldenen Ehrennadel des Landesverbandes.

Die Deutschen blieben nach der Pause dran, machten Druck auf die Asiatinnen, die nun ihrerseits Probleme hatten, zu konstruktivem Aufbauspiel zu kommen. Teresa Martin Pelegrina erarbeitete die erste Ecke in der 36. Minute. Doch Li konnte Schuss und Nachschuss parieren. Camille Nobis hatte nach schönem 3D-Dribbling die nächste gute Chance, doch ihre hohe Rückhand ging links am Tor vorbei (41.). Kurz danach musste Benedetta Wenzel mit einer Oberschenkelverletzung, bei der morgen per MRT abgeklärt werden soll, ob es langwieriger sein könnte.

Kurz danach konnte wieder Nobis einen krachenden Rückhandschuss von Heyn am langen Pfosten nicht kontrollieren. Dafür legte sie in der nächsten Szene perfekt für Nike Lorenz auf, die das 2:0 (42.) erzielen konnte. China machte nun mehr auf, wollte den Turniersieg so nicht hergeben. Und die Asiatinnen kamen in der 45. Minute auch zur ersten Ecke, die gut abgelaufen wurde. Den Nachschuss hatte Schneider sicher auf der Linie. So ging es mit der 2:0-Führung in die letzte Drittelpause.

China profitierte in der 46. Minute von einem Ballverlust von Jana Teschke, aber Mengling Zhong traf im Nachschuss nur die Oberkante der Latte. China presste nun etwas stärker, doch die Deutschen kombinierten sich gut raus und Mävers hatte mit einem Schuss aus der Drehung das 3:0 (51.) auf dem Schläger, die Kugel ging aber knapp links vorbei. Doch dann zweite Ecke fürs DHB-Team (51.). Die wurde jedoch verstoppt und Lorenz‘ Nachschuss ging deutlich drüber.

Dennoch waren die Deutschen näher am 3:0 als China am Anschlusstreffer. Nach gefährlicher Abwehr von Li gab es die dritte Ecke (53.), die Herausgeberin Franzisca Hauke im Nachschuss zum vorentscheidenden 3:0 nutzte. Naomi Heyn hatte den nächsten Schuss, der rechts am Tor vorbeiging (54.). Elisa Gräve scheiterte bei zwei Kontern über links und rechts jeweils an Li, die im letzten Moment parieren konnte (58./59.). Mit Ablauf der Zeit erhielt China noch eine zweite Strafecke, die Lisa Altenburg aber mit dem Schläger ins Aus klärte. Es blieb beim klaren Erfolg des DHB-Teams.

Tore:
-
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1:0      Marie Mävers (25.)
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2:0      Nike Lorenz (42.)
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3:0      Franzisca Hauke (KE, 53.)

Ecken:
GER 3 (1 Tor) / CHN 2 (kein Tor)

Schiedsrichter:
Alison Keogh (IRL) / Rhiannon Murrie (AUS)

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