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Der Videobeweis feiert bei den D&S Final Four in Mannheim Premiere

Erstmals kommt bei der Endrunde am 27./28. Mai der Videoschiedsrichter zum Einsatz

12.05.2017 - Dass sich ein Spieler bei einer Deutschen Endrunde vor den Schiedsrichter stellt und mit beiden Zeigefingern das rechteckige Zeichen für die Anrufung des Videobeweises in die Luft malt, haben wir bislang noch nicht erlebt. Aber das kann sich dieses Jahr ändern, denn bei den D&S Final Four um die Deutschen Feldhockey-Meisterschaften der Damen und Herren am 27./28. Mai in Mannheim wird erstmals in der Verbandsgeschichte der Videobeweis eingeführt. Ermöglicht wird dies durch die aufwendige, qualitativ hochwertige TV-Produktion, die der Ausrichter Mannheimer HC bei diesem Event einsetzt. So können strittige Szenen vor Ort durch Anrufung des Video-Schiedsrichters sofort geklärt werden. Die Fans können die Entscheidung auf der Video-Wall im Stadion nachvollziehen.

Delf Ness, DHB-Vizepräsident Marketing & Kommunikation: „Sensationell, wie alle Gremien, Veranstalter und Verantwortliche unkompliziert an einem Strang gezogen haben, um dieses Pilot-Projekt zu ermöglichen. Ein weiterer Schritt, Hockey vor Ort in Mannheim und in den Medien auf internationalem Level zu präsentieren.“ International ist der Videobeweis im Hockey seit 2006 bei großen Turnieren ein bewährtes Mittel, um mit bloßem Auge schwer nachvollziehbare Situationen mit Torrelevanz beurteilen zu können. Seit 2009 haben nicht nur die Schiedsrichter, sondern auch die Mannschaften die Möglichkeit, den Videobeweis einzufordern.

„Das Anrufungsrecht wird in Mannheim genauso ausgestaltet sein, wie es die Spieler von internationalen Turnieren gewohnt sind“, so Dr. Christian Deckenbrock, der mit Sonja Schwede (Damenturnier) die Endrunde als Turnierdirektor des Herrenturniers betreuen wird.

Dies bedeutet, dass die Teams ein Mal pro Spiel das Anrufungsrecht besitzen, für Entscheidungen auf Tor, Siebenmeter oder Strafecke. Bekommen sie in der Entscheidung recht, behalten sie das Anrufungsrecht, ansonsten verlieren sie es. Im Falle eines Penaltyschießens, nach Ablauf der normalen Spielzeit, erhalten beide Teams auch hierfür neu dieses Anrufungsrecht. Zudem haben die Schiedsrichter selbst jederzeit die Möglichkeit, eine aus ihrer Sicht unklare Situation, in der es um die Anerkennung eines Tores geht, durch ihren Kollegen vor dem Monitor klären zu lassen. Hierfür wird dieser auf die Sichtwinkel von neun in der Produktion zum Einsatz kommenden Kameras sowie auf Zeitlupen und Super-SloMo-Bilder zurückgreifen können.

Vorverkauf und alle Infos zu den D&S Final Four auf der Event-Seite:
www.hockeyfinalfour.de

 

 

 

 

 

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