HONAMAS: Herbe Niederlage1:7 (0:2) beim Vier-Nationen-Turnier in Terrassa (ESP) gegen Niederländer

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HONAMAS beenden Turnier mit herber Niederlage

1:7 (0:2) beim Vier-Nationen-Turnier in Terrassa (ESP) gegen Niederländer

09.08.2017 - Die deutschen Hockey-Herren mussten zum Abschluss des Vier-Nationen-Turniers im spanischen Terrassa eine bittere 1:7 (0:2)-Niederlage gegen die Turniersieger Niederlande hinnehmen. Damit schloss das für diese Maßnahme neu formierte Team von Bundestrainer Stefan Kermas das Jubiläumsturnier anlässlich des 25. Jahrestags der Olympischen Spiele 1992 ohne Punktgewinn als Vierter ab.

Bundestrainer Stefan Kermas: „Das ist natürlich ein bitteres Ergebnis, vor allem, weil es sich in der 1. Halbzeit nicht abgezeichnet hat. Wir müssen hier eigentlich in Führung gehen. Über 60 Minuten hat sich dann aber die Qualität der Niederländer durchgesetzt. Bis zum 3. Viertel haben wir auch ganz gut mitgespielt, aber im letzten sind wir dann eingebrochen und konnten der technischen Überlegenheit nicht mehr standhalten. Dazu gab es eine Lehrstunde im Torschusstraining, was sich dann auch im Ergebnis niedergeschlagen hat. Die Niederlage war verdient, hätte so aber nicht sein müssen. Das ärgert mich auch, weil das letzte Viertel so schlecht war. Insgesamt war das hier aber eine total lohnende Maßnahme, weil die Spieler hier sehr viel mitnehmen konnten. Wir fahren klüger nach Hause als wir angekommen sind, und das war die Hauptintention dieses Turniers.“

Kapitän Tobias Hauke: „Ein klares Ergebnis, das hinten raus leider auch gerechtfertigt ist. Wir haben gut angefangen, waren taktisch gut und haben uns mutig gezeigt. Dann hat man aber gemerkt, dass die erfahrenen Niederländer genau wussten, wie sie zu agieren haben – wenig Risiko und Konter gefahren. Ärgerlich, dass wir trotz einer guten Turnierleistung mit einem 1:7 nach Hause fahren müssen. Nichts desto trotz hat das Turnier seinen Zweck erfüllt. Jeder Spieler nimmt für sich einen Teil mit, und auch durch so ein Spiel wie heute wird man besser.“

Die DHB-Herren legten gut los, hatten direkt mit dem ersten Ballbesitz auch die erste Chance, als Kapitän Tobias Hauke auf der rechten Seite einen Freischlag schnell ausführte und auf Anton Boeckel passte, dessen Versuch jedoch am rechten Winkel vorbeiging (1.). Die Niederländer spielten gewohnt offensiv, wurden aber im Aufbau früh gestört und hatten zunächst einige Ballverluste. Trotzdem näherten sie sich mit ein, zwei Abschlüssen dem von Mark Appel gehüteten DHB-Tor an. Guter Konter in der 13. Minute über Nils Grünenwald, doch Abnehmer Tobias Matania konnte den Ball im Kreis nicht unter Kontrolle bringen. Eine Minute später wurde es deutlich gefährlicher, als Matania den Ball im Konter in den Kreis spielte, Boeckels Stecher aus bester Position jedoch gerade noch gehalten wurde. Und in der nächsten Szene prüfte Julius Meyer vom Kreisrand Oranje-Keeper Pirmin Blaak (15.).

Es ging in hohem Tempo weiter. Diesmal hatte Holland die erste Gelegenheit. Bjorn Kellermans Schuss wurde noch geblockt, aber der eingewechselte Tobias Walter musste den Ball noch gegen den nachsetzenden Bob de Voogd behaupten (16.). Auch die erste Strafecke hatte das Oranje-Team. Gespielt als Variante kam der Ball zurück auf Herausgeber De Voogd, der den Ball unter Walter hindurch einschob und so das 1:0 erzielte (18.). Der Torschütze hatte kurz darauf gleich noch eine dicke Chance, doch sein Rückhand-Knaller in Richtung des linken Winkels traf nur das Außennetz (19.). Auch die Deutschen kamen immer wieder an und in den gegnerischen Schusskreis, dort allerdings zu selten gefährlich zum Abschluss. Anders die Niederländer: Keeper Walter konnte in der 27. Minute zwar einen Schuss noch parieren, war dann aber gegen den völlig freien Robbert Kemperman machtlos. Immerhin hielt er kurz darauf noch einen Kemperman-Schuss vom Kreisrand (29.), sodass es mit 0:2 aus deutscher Sicht in die zweite Spielhälfte ging.

Die Niederländer waren gegen engagiert mitspielende DHBer vor allem das gefährlichere Team. Glenn Schuurman jonglierte den Ball im Kreis, fand dann aber seinen Meister im wieder eingewechselten Mark Appel (47.). In der nächsten Szene war der deutsche Schlussmann jedoch chancenlos, als Thierry Brinkman auf der linken Seite mit der Rückhand aus spitzem Winkel abzog und so das 3:0 markierte (34.). Jetzt lief es rund beim Oranje-Team: De Voogd passte den Ball in den Kreis auf Bjorn Kellerman, der aus der Drehung mit der Vorhandabzog und flach traf (37.). Doch diesmal hatte das deutsche Team eine passende Antwort. Tim Haase brachte den Ball von halbrechts vor das Tor, wo Anton Boeckel ihn per Stecher unter dem nun das KNHB-Tor hütende Sam van der Ven hindurch ins Tor bugsierte (39.). Das Geschehen wogte jetzt hin und her, es gab zahllose Kreisszenen auf beiden Seiten – und die erste Ecke für die DHB-Mannen. Philip Schmid suchte Anton Boeckel für den Stecher, der zwar pariert wurde, aber eine Wiederholungsecke nach sich zog. Diesmal spielte Danny Nguyen die Stecher-Variante auf Boeckel, aber den Ball zu weit in den Rücken des Stürmers (43.). Auf der anderen Seite rettete Mark Appel gegen Mirco Pruijser nur auf Kosten einer Ecke, die Jonas de Geus an den rechten Pfosten setzte (44.).

Die DHB-Mannen nahmen zu Beginn des Schlussviertels für ein paar Minuten den Torhüter für einen zusätzlichen Feldspieler raus, spielte zudem noch kurz in Überzahl, weil die Niederländer noch wegen einer Gelben Karte dezimiert waren. Offensiv wurde es jetzt allerdings etwas zu hektisch. Dieter Linnekogel bekam ebenfalls eine Zeitstrafe, nachdem eine gute Kreisszene vergeben worden war (50.). Im Konter holte Holland die nächste Ecke. Die wurde zwar verstoppt, aber Valentin Verga brachte den Ball zurück in den Kreis auf Billy Backer, dessen Pass in die Mitte erneut Kemperman ins Tor lenkte (51.). Die Teams spielten nun mit offenen Visieren. Thies Prinz verzog einen Rückhandschuss klar (54.). Im Gegenzug spielte Billy Bakker Doppelpass mit Thierry Brinkman und schloss zum 6:1 für Oranje ab (55.). Die Niederländer waren in der Disziplin Schlagabtausch die effektivere Mannschaft. Erneut Bakker erhöhte unbedrängt sogar noch auf 7:1 (59.).

Tore:
---
0:1       Bob de Voogd (KE, 18.)
0:2       Robbert Kemperman (27.)
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0:3       Thierry Brinkman (34.)
0:4       Bjorn Kellerman (37.)
1:4       Anton Boeckel (39.)
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1:5       Robbert Kemperman (KE, 51.)
1:6       Billy Bakker (55.)
1:7       Billy Bakker (59.)

Strafecken:
GER 2 (kein Tor) / NED 3 (2 Tore)

Grüne Karten:
Dieter Linnekogel (50.), Niklas Bruns (59.) / Valentin Verga (39.)

Gelbe Karte:
--- / Glenn Schuurman (45.)

Schiedsrichter:
Bruce Bale (ENG) / Andres Ortiz (ESP)

 

 

 

 

 

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