Juniorinnen im EM-Halbfinale3:1 (2:1) im abschließenden Gruppenspiel gegen Irland / Last-Minute-Schützenhilfe von England

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Deutsche U21-Juniorinnen im EM-Halbfinale

3:1 (2:1) im abschließenden Gruppenspiel gegen Irland / Last-Minute-Schützenhilfe von England

31.08.2017 - Die deutschen U21-Juniorinnen stehen im Halbfinale der Europameisterschaft im spanischen Valencia. Das Team von Bundestrainer Akim Bouchouchi feierte im abschließenden Gruppenspiel mit 3:1 (2:1) den ersten Sieg im Turnierverlauf und profitierte zugleich davon, dass Mitfavorit England parallel die Französinnen mit einem Treffer in letzter Minute schlagen konnte, wodurch die DHB-Juniorinnen noch in die Runde der besten Vier einzog. In der Vorschlussrunde geht es nun am Samstag gegen die Niederlande.

„Natürlich sind wir erleichtert, vor allem, weil es hinten raus so eng war. Aber am Ende denke ich, hat sich die Mannschaft den Platz im Halbfinale auch verdient“, konstatierte der Bundestrainer. „Die Anspannung war vor dem Spiel groß, aber wir wollten diesen Sieg. Spielerisch war es ja schon in den Partien davor gut, nur haben wir uns nicht mit Toren belohnt. Jetzt haben wir eine spannende Vorrunde überstanden, und daraus wollen wir weiter unsere Kraft ziehen. Die Niederlande haben die vielleicht größte Qualität hier, aber alles liegt eng beieinander, und noch kein Team hat sich hier als der große Favorit hervorgetan. Ich denke, ab jetzt ist alles offen.“

Das deutsche Team brauchte wieder ein paar Minuten, um ins Spiel zu kommen, übernahm dann aber klar die Initiative gegen tief stehende Irinnen. Man hielt den Druck auf den gegnerischen Schusskreis hoch und belohnte sich dafür mit dem frühen ersten Treffer. Charlotte Gerstenhöfer drang über die linke Seite in den Kreis ein und traf mit einer sehenswerten argentinischen Rückhand flach ins lange Eck (8.). In der Folge ließ das deutsche Team die Irinnen für ein paar Minuten etwas ins Spiel kommen und tat sich selbst schwer, gegen die gut strukturierte irische Abwehr den Druck aufrecht zu erhalten. Torhüterin Femke Jovy hatte die knappe Führung schon zwei Mal mit guten Paraden festgehalten, doch zu Beginn des zweiten Viertels war sie machtlos, als Abbi Russell sie mit einem Stecher zum Ausgleich überwinden konnte (18.). Doch die DHB-Auswahl spielte ihr Spiel konzentriert weiter und erarbeitete sich die eine oder andere Chance, die mal zu hektisch, mal etwas glücklos vergeben wurden. Doch die erneute Führung ließ dennoch nicht lang auf sich warten, denn schon vier Minuten nach dem Ausgleich war es Lena Micheel, die mit einem Solo in den Kreis eindrang, den Ball ins Toreck schob und so den Halbzeitstand herstellte.

Irland hatte sich mit Beginn des dritten Viertels im Halbfeld aufgestellt, worauf sich die Deutschen zunächst nicht gut einzustellen wussten und phasenweise ihre spielerische Struktur verloren. Es ging viel hin und her zwischen den Schusskreisen, die DHB-Juniorinnen bissen sich fest an der irischen Defensive, sodass nur wenige nennenswerte Szenen zu Stande kamen. Erst im Schlussviertel bekam das deutsche Team wieder mehr Zugriff auf das Spiel und erhöhte den Druck auf die Gegnerinnen wieder merklich und erarbeitete sich einige gute Chancen und mehrere Strafecken. Doch zunächst musste Femke Jovy ihr Team mit einer Glanztat im Spiel halten, als mal ein irischer Ball durchgerutscht war und eine irische Stürmerin plötzlich allein vor der deutschen Keeperin auftauchte, im Eins-gegen-Eins allerdings den Kürzeren zog (50.). Die endgültige Entscheidung fiel in der 59. Minute mit der neunten deutsche Ecke: Charlotte Gerstenhöfer schrubbte den Ball vor das irische Tor, wo Nele Aring mit einem Rückhandstecher zur Stelle war und damit ihr erstes Länderspieltor erzielte.

Tore:
0:1       Charlotte Gerstenhöfer (8.)
---
1:1       Abbi Russell (18.)
1:2       Lena Micheel (22.)
------------------
---
1:3       Nele Aring (KE, 59.)

Grüne Karten:
Ellen Curran (33.), Ruth Maguire (41.), Erin Getty (48.) / Charlotte Gerstenhöfer (24.)

Strafecken:
IRL --- / GER 9 (1 Tor)

Schiedsrichter:
Sandra Adell (ESP) / Ymkje van Slooten (NED)

(Foto: Frank Uijlenbroek/Worldsportpics)

 

 

 

 

 

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