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Hallen-WM: Häner greift anNach Absage der Hockey India League setzt der HONAMAS-Kapitän ganz auf das Jahreshighlight in Deutschland

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Hallen-WM: WM-Botschafter Martin Häner hofft auf aktive Teilnahme

Nach Absage der Hockey India League setzt der HONAMAS-Kapitän ganz auf das Jahreshighlight in Deutschland

27.09.2017 - Für Martin Häner, Berliner Olympiasieger von 2012, schlugen seit Monaten zwei Herzen in seiner Brust. Die erstmalige Teilnahme an der HIL, der Hockey-Profiliga in Indien, war nach Abschluss seines Medizinstudiums fest eingeplant, falls der 29-Jährige bei den Draft-Auktionen der HIL ersteigert worden wäre. Parallel lockte die Teilnahme an der Hallenhockey-WM vom 7. bis 11. Februar 2018 in seiner Heimatstadt Berlin. Deshalb unterstützt er das Mega-Event in der Max-Schmeling-Halle auch als offizieller WM-Botschafter. Die Entscheidung wurde dem Kapitän der Nationalmannschaft nun abgenommen, als der indische Verband die Aussetzung der HIL für 2018 bekannt gab.

„Ich habe Bundestrainer Stefan Kermas bereits Bescheid gesagt, dass ich auf jeden Fall für den Berliner HC die Hallen-Bundesligasaison bestreiten werde“, so Häner. „Es wäre für mich die Erfüllung eines Traums, dann auch bei der Hallen-WM spielen zu dürfen – insbesondere, wo sie in meiner Heimatstadt stattfindet.“ Im November hat Martin Häner seine mündliche Prüfung für das zweite Staatsexamen. Seine Doktorarbeit hat er bereits erfolgreich verteidigt, so dass ihm beim Bestehen des Staatsexamens auch bereits der Doktortitel zuerkannt würde. Was das gute Zeitmanagement des ersten „Sportstipendiaten des Jahres“ der Deutschen Sporthilfe unterstreicht, denn nur die wenigsten angehenden Mediziner machen ihre Doktorarbeit schon während des Studiums fertig.

Ab Dezember wird Martin Häner dann für drei Monate einen für ihn ungewöhnlichen Status haben: Ausschließlich Hockeyspieler! Der HONAMAS-Kapitän würde mit dem Nationalteam im Dezember das World-League-Finalturnier in Indien bestreiten können und danach für die Hallen-WM angreifen. Gesetzt ist aber auch die unumstrittene Führungspersönlichkeit der DHB-Herren für diese Weltmeisterschaft in der Hauptstadt nicht. Bundestrainer Stefan Kermas hat ganz klar den WM-Titel als Ziel für das Turnier-Highlight im eigenen Land ausgegeben. Die Hallen-EM einen Monat vorher in Belgien wird mit einem perspektivischen, jungen Team bestritten, weil die Erholungsphase für den A-Kader nach der World League zu kurz wäre. Für die WM in Berlin hat Kermas den A-Kader vorgesehen, eventuell ergänzt mit einigen absoluten Hallen-Spezialisten.

„Wir wollen dort mit der besten Hallenmannschaft antreten, die wir haben“, hatte der Bundestrainer schon beim ersten-WM-Pressetermin in Berlin gesagt. Martin Häner hat in den letzten Jahren ausschließlich bei Feldturnieren im Nationalteam gestanden und auch keine Bundesliga gespielt, weil die Hallenmonate für das Studium reserviert waren. Er muss sich also wie alle anderen für das WM-Turnier empfehlen. Dass der Abwehrchef der HONAMAS exzellent Hallenhockey spielt, ist allerdings genauso wenig ein Geheimnis wie seine starke Strafecke in der Halle.

Und der Leistungsanspruch deckt sich ohnehin mit dem des Bundestrainers. Häner: „Auch wenn die meisten anderen Teams vermutlich besser eingespielt sein werden als wir, kann es für eine Hallenhockey-Nation wie Deutschland nur das Ziel geben, den Titel hier in Deutschland zu behalten!“ Dabei lockt den Olympiasieger besonders die Atmosphäre in der Max-Schmeling-Halle: „Das hat für mich einen ganz besonderen Reiz – nicht nur, weil ich weiß, dass der ganze BHC und viele andere Berliner Hockeyspieler da sein werden, um uns zu unterstützen. Wir haben die Max-Schmeling-Halle ja schon ein paar Mal bei Deutschen Meisterschaften erlebt. Das war schon eine unglaubliche Stimmung, obwohl der Oberrang da noch komplett abgehängt war. Wie großartig muss das sein, wenn die Halle bei der WM mit gut 8.000 Fans ausverkauft sein wird?!“


 

 

 

 

 

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