Interview zur DHB / AkademieDHB-Direktorin Maren Boye über die Ziele der neuen Informationsplattform

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"Bildungsangebote anschaulicher präsentieren"

DHB-Direktorin Maren Boye über die Ziele der neuen Informationsplattform

04.12.2017 - Zu Beginn des Jahres 2018 wird der DHB mit seiner neuen "DHB-Akademie" an den Start gehen. Hier sind alle Bildungsangebote des Verbandes mit Informationen und Anmelde-Möglichkeiten unter einem Dach zusammengefasst - von Trainer-Lehrgängen, über HockeyScout-Seminare bis zu Regionalkonferenzen. Maren Boye, DHB-Direktorin Sportentwicklung (links im Bild mit DHB-Vizepräsident Jan Fischedick), erklärt im Interview, was das Ziel des neuen Angebotes ist. 

Was ist der Anlass zur Einführung einer DHB / Akademie? 
Maren Boye: "In den vergangenen zehn Jahren wurden besonders in der DHB-Sportentwicklung und der DHB-Jugend vielseitige Aus- und Weiterbildungsideen entsprechend der Bedürfnislage unserer Vereine und deren Entwicklungen in Sport und Gesellschaft konzipiert und umgesetzt. Dazu gibt es noch eine Reihe an Traineraus- und Fortbildungsangebote Seitens der DHB-Lehrkommission, die der DHB anbietet. Um diese Angebote für Bildungs-Interessierte zukünftig anschaulicher und übersichtlich zu präsentieren, hat der DHB eine Plattform erstellt, mit deren Hilfe der Nutzer zielgerichtet zu den Themen gelangt, die für ihn von Interesse sind - alles unter dem Dach der DHB/Akademie. Zudem sollen die Wege der Administration der DHB-Bildungsangebote - für den Nutzer ebenso wie für die Dachverbandsverantwortlichen - vereinfacht werden."

Was bedeutet dies für den Verband und seine Außendarstellung?
Boye: "Vor allem in der heutigen, medial sehr schnelllebigen und auf Verknüpfung ausgerichteten Zeit stellt die Entwicklung einer „Akademie“ als Qualitätsmerkmal und einheitliches Bildungsprodukt eine für den DHB unumgängliche Zielsetzung dar. Die Lizenzausbildung für Trainerinnen und Trainer stellt eine weitere, wichtige Bildungsaufgabe des Deutschen Hockey-Bundes dar und kann durch die Platzierung innerhalb der Akademiethemen noch weiter aufgewertet werden. Der DHB kann so seinen Bildungsauftrag, dem er nachkommen möchte, noch anschaulicher nach außen tragen."

Wie ist die DHB/Akademie inhaltlich und methodisch aufgebaut? 
Boye: "Im ersten Schritt wurden die bestehenden Seminar- und Lehrmaterial-Angebote aus den Bereichen DHB-Sportentwicklung, DHB-Jugend und DHB-Lehrkommission auf ihre Qualität hin geprüft und inhaltlich überarbeitet und optimiert. Diese Angebote werden dann nach Themenschwerpunkten ausgeschrieben. Es wurden ebenfalls bereits Weiterbildungsmaßnahmen der Referenten und Ausbilder in Bezug auf deren individuelle Aufgabengebiete durchgeführt, um die Qualität auf dieser Ebene zu sichern. Die DHB/Akademie geht zunächst einmal mit einem vergleichsweise kleinen Funktionsumfang an den Start. Weitere Funktionalitäten und Angebote sollen Stück für Stück online gehen. Management und Umsetzung der weiteren Funktionalitäten werden mithilfe von agilen Methoden, das heißt mit der Möglichkeit von schneller, sich wiederholender, flexibler Anpassung in kurzen Zyklen umgesetzt. So können wir das Angebot der DHB/Akademie kontinuierlich anpassen und verbessern."

Welche Veränderungen und Entwicklungen werden bei der DHB/Akademie in drei Jahren zu erkennen sein?
Boye: "Ganz sicher sagen können wir das dann in drei Jahren. Aber unser Ziel ist es, eine erste, bereits vorhandene Sammlung von zukünftig für die DHB/Akademie relevanten Themen mit in das Angebot zu nehmen. Eine punktuelle, variable Themenpräsentation über den gewohnten Seminarablauf hinaus ist ebenfalls ein Ziel, was wir uns zur Weiterentwicklung der DHB/Akademie gesetzt haben. Langfristig wollen wir auch hinsichtlich der Lehr- und Lernmaterialien zu den jeweiligen Themen eine vollständige und moderne Palette abrufbar machen."

>> zur bisherigen Landingpage der DHB/Akademie

 

 

 

 

 

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