HONAMAS ziehen ins Finale einDeutsche Herren siegen 6:2 (3:1) im Halbfinale gegen den Iran

Beste: Rühr und AltenburgDeutsche Torjäger zu den besten Spielern des WM-Turniers gewählt

WM: HONAMAS knapp geschlagenDramatisches Finale gegen Österreich entscheidet sich erst im Penaltyschießen - 5:6 nSO (3:3, 2:1)

DANAS sind WeltmeisterIn einer hochklassigen Partie besiegten die deutschen Damen die Niederlande mit 2:1 (0:0)

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HONAMAS ziehen ins Finale ein

Deutsche Herren siegen 6:2 (3:1) im Halbfinale gegen den Iran

10.02.2018 - Vor der Rekordkulisse von rund 8300 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle besiegten die deutschen Herren im Halbfinale des Indoor Hockey World Cup 2018 den Iran mit 6:2 (3:1). In einer sehenswerten Offensivpartie blieben die iranischen Herren bis in die Schlussphase gefährlich. Am Ende siegten die HONAMAS gegen kompakte Iraner auch dank eines deutlichen Chancenplus verdient.

Von der ersten Spielminute an übernahmen die deutschen Herren die Initiative. Nach vier Minuten verpasste Christopher Rühr mit seiner Rückhand das Tor nur knapp. Kurz darauf holte der Kölner einen Siebenmeter heraus, scheiterte vom Punkt aber an Irans Torwart Sasan Hataminejad (beides 4.). Dann bediente Tobias Hauke Rühr mustergültig im Schusskreis. Diesmal hatte der 24-Jährige mehr Glück und netzte mit der hohen Rückhand zur deutschen Führung ein (5.). Der Iran zeigte sich kaum geschockt, Hamid Nooranian kam am Schusskreisrand an den Ball, aber Tobias Walter im deutschen Kasten konnte den Stecher parieren (6.). Auf der Gegenseite hielt Hataminejad erst gegen Alexander Otte, Fabian Pehlke konnte aus der linken Schusskreisecke aber den Abpraller zum 2:0 verwerten (7.). Deutschland blieb am Drücker: Durch die Beine des ansonsten fehlerfreien iranischen Keepers legte erneut Rühr das 3:0 nach (12.). Die erste Strafecke Irans ging an den Pfosten (15.), im gegenüberliegenden Schusskreis scheiterten Rühr und Otte abermals am starken Torwart (18.). Der Iran war weiter gefährlich: Navid Taherirad hielt seinen Schläger in den langen Pass von Hamid Nooranian, Walter blieb beim dem Stecher ohne Chance (19.). Das 3:1 war dann zugleich auch der Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel setzten die deutschen Herren ihre Offensivbemühungen weiter fort: Walter hielt gegen Behdad Beiranvand, im Gegenzug spielte erneut Hauke Rühr im Schusskreis an, der drehte sich aus dem Torwart raus und verwandelte zum 4:1 (23.). Auch der Iran hatte Offensivszenen, blieb aber anfangs nicht zwingend: Erst vergab Behnam Sadi eine aussichtsreiche Möglichkeit (27.), dann wehrten die Vorderasiaten Deutschlands erste Strafecke ab (31.). Dan Nguyen scheiterte abermals am iranischen Torwart, Otte kurz darauf am Außenpfosten (34./35.). Im Gegenzug pfiff das Schiedsrichtergespann Siebenmeter für die Iraner: Reza Norouzzadeh konnte Walter zum 2:4-Anschluss verladen. Beide Mannschaften spielten nun mit offenem Visier, die beiden letzten Momente der Partie waren aber auf deutscher Seite: Martin Häner verwandelte die zweite Strafecke zum 5:2 (39.). Den Schlusspunkt setzte Ferdinand Weinke in der letzten Minute, als das Publikum in der mit 8.300 Zuschauern ausverkauft Max-Schmeling-Halle bereits den Finaleinzug der HONAMAS feierte.

Dreifach-Torschütze Christopher Rühr freute sich über die gute Stimmung in der Halle: „Auf jeden Fall haben wir den Zuschauern heute viel Freude bereitet. Das ist das Spiel, was wir brauchen: Vielleicht müssen wir nur defensiv noch ein, zwei Schippen drauflegen, da waren wir teilweise unkonzentriert. Wahrscheinlich ist das auch der lauten Atmosphäre geschuldet. Aber gut, dass wir das schon heute hatten. Dann wissen wir, dass wir morgen noch ein bisschen lauter sein müssen.“ HONAMAS-Coach Stefan Kermas war überrascht, dass der Gegner heute nur wenig Defensivkreativität zeigte: „Wir hatten erwartet, dass die Iraner beim Stand von 2:4 entweder den Torwart rausnehmen, mehr Manndeckung spielen oder dass sie mehr drauf gehen.“ Auf das morgige Filiale angesprochen, gab Kermas eine klare Marschrichtung vor: „Hier gibt es morgen nur eine Chance: Wir müssen Weltmeister werden, alles andere wäre hier fehl am Platz!“

Tore:
1:0    Christopher Rühr (5.)
2:0    Fabian Pehlke (7.)
3:0    Christopher Rühr (12.)
3:1    Navid Taherirad (19.)
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4:1    Christopher Rühr (23.)
4:2    Reza Norouzzadeh (7m, 35.)
5:2    Martin Häner (KE, 39.)
6:2    Ferdinand Weinke (40.)

Strafecken:
GER 2 (1 Tor) / IRI 1 (0 Tore)

Siebenmeter:
GER 1 (0 Tore) / IRI 1 (1 Tor)

Grüne Karten:
Christopher Rühr (19., Körperfoul) / Reza Norouzzadeh (23., Reklamieren)

Schiedsrichter:
Bart de Liefde (NED) / Luis Martinez (ESP)

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