WM: Auch DANAS im HalbfinaleÜberzeugendes 3:1 (2:0) im Viertelfinale gegen Polen / Nun gegen Weißrussland

Beste: Rühr und AltenburgDeutsche Torjäger zu den besten Spielern des WM-Turniers gewählt

WM: HONAMAS knapp geschlagenDramatisches Finale gegen Österreich entscheidet sich erst im Penaltyschießen - 5:6 nSO (3:3, 2:1)

DANAS sind WeltmeisterIn einer hochklassigen Partie besiegten die deutschen Damen die Niederlande mit 2:1 (0:0)

····

WM: Auch DANAS im Halbfinale

Überzeugendes 3:1 (2:0) im Viertelfinale gegen Polen / Nun gegen Weißrussland

10.02.2018 - Die deutschen Hockey-Damen haben bei den Hallenhockey-Weltmeisterschaften in Berlin wieder den Sprung ins Halbfinale geschafft. IN einer eher einseitigen und von deutscher Seite sehr dominant geführten Partie setzte sich die DHB-Auswahl am Ende hoch verdient mit 3:1 (2:0) gegen den Weltranglisten-Vierten aus Polen durch. Im Halbfinale geht es nun voraussichtlich um 21 Uhr gegen Weißrussland.

Wir brauchten erwartungsgemäß etwas Geduld. Das haben wir auch gut gemacht, auch wenn wir mit der einen oder anderen Chance noch ein bisschen besser umgehen können. Dann wäre das Ding auch früher durch gewesen“, so Bundestrainer Akim Bouchouchi. „Ansonsten war der Spirit super, gut gemacht von den Mädels, super Kulisse – hat Spaß gemacht.“

Auch Lisa Altenburg zeigte sich beeindruckt von der Stimmung in der Halle: „Das ist schon beeindruckend und für uns alle ein einmaliges Erlebnis. Wir haben, glaube ich, sehr dominant gespielt, Chancen erarbeitet und Polen nicht zum Zug kommen lassen. Ich denke, wir können auf jeden Fall sehr zufrieden sein.“

Angefeuert von einer schon gut gefüllten Max-Schmeling-Halle begannen die deutschen Damen druckvoll und hatten schon früh die erste große Chance, als die polnische Keeperin den Ball direkt in die Vorhand von Luisa Steindor, die aber knapp rechts verzog (2.). Auch danach war das Spiel fest in deutscher Hand, Lisa Altenburg und Anne Schröder scheiterten aber noch an Dominika Nowicka im polnischen Tor. Die DHB-Damen hielten das Tempo hoch, eroberten die Bälle zumeist an der Mittellinie und kamen mehrfach gefährlich in den Schusskreis, was den über weite Strecken überforderten Polinnen auf der anderen Seite nur sehr vereinzelt gelang. Als Marie Mävers einen Fuß im polnischen Kreis fand, gab es die erste Ecke. Nike Lorenz rutschte etwas ab, aber es gab die Wiederholung. Diesmal Ablage auf Luisa Steindor, die das Tor aber verfehlte. Doch schon der nächste Angriff brachte die längst überfällige Führung. Nach einem Pass von rechts stand Lisa Altenburg in der Mitte frei, zog direkt ab und traf (13.). Polen war weiter auf der Suche nach einem Schlüssel für dieses Spiel, während Deutschland weiter Druck machte. Nowicka parierte einen Schuss von Anne Schröder (15.) und hielt ihr Team damit im Spiel. Bei Ecken hatten die DHB-Damen weiter kein Glück, aber das Umschaltspiel klappte gut. So markierte Marie Mävers das verdiente 2:0 (20.), und Altenburg hatte mit der Pausensirene sogar das 3:0 auf dem Schläger, scheiterte jedoch an Nowicka.

Die Polinnen kamen besser aus der Kabine und bekamen prompt die erste Strafecke zugesprochen, die Oriana Walasek flach rechts verwandelte (22.). Doch in der Folge übernahm Deutschland wieder die Regie. Lisa Altenburg nahm einer polnischen Verteidigerin im Schusskreis den Ball vom Schläger und schloss selbst durch die Beine der chancenlosen Keeperin erfolgreich zum 3:1 ab (25.). Doch in der nächsten Szene hatte sie Pech, als sie ein Zuspiel von Franzisca Hauke mit dem liegenden Brett nicht ins Tor bugsierte, sondern der Ball hochsprang (26.). Auch Viktoria Huse scheiterte danach mit einer Ecke an Dominika Nowicka (28.). Den Polinnen fiel weiter nicht viel ein gegen das dominante deutsche Spiel, das lediglich zu wenig Zählbares einbrachte. Fünf Minuten vor dem Ende wechselte Polen in einer Auszeit die Torhüterin für eine zusätzliche Feldspielerin aus, stand aber weiter unter Druck und hatte Glück, das Altenburg nicht zum Abschluss aufs leere Tor kam (26.). Die deutschen Damen spielten die restliche Zeit routiniert runter und zog völlig verdient ins Halbfinale ein.

Tore:
1:0       Lisa Altenburg (13.)
2:0       Marie Mävers (20.)
-----
2:1       Oriana Walasek (KE, 22.)
3:1       Lisa Altenburg (25.)

Strafecken:
GER 4 (kein Tor) / POL 1 (1 Tor)

Schiedsrichter:
Sarah Wilson (SCO) / Karine Alves (FRA)

FIH Global Partner

FIH Global Partner

Official Media Partner

FIH Official Supplier

FIH Official Supplier

Event Partner

Event Partner

Airline Partner

Event Partner